i.m.o.f.a / # 001 // extrempunkte / marke.6 // frühjahresrundgang spinnerei_galerien / leipzig

Updated: Oct 14

eröffnung 27.04.2019, 11 uhr / finissage 28.04.2019, 17 uhr / ort independent museum of future art @ boesner projektraum, spinnerei leipzig, spinnereistraße 7, 04179 leipzig im rahmen der ausstellung "extrempunkte" der marke.6 - studentische galerie der bauhaus-universität weimar - präsentiert sich das "independent museum of future arts" erstmalig öffentlich auf dem frühjahresrundgang der spinnerei_galerien. in der ausstellung # 001 des kunstmuseums stellen vier allumnis der bauhaus-universitär weimar aus.

im cinema des hauses läuft "béal feirste - a munroi city bay, belfast nordirland" von martin fink auf einem 20 x 10 m großen, im boden eingelassenen screen. "béal fiereste" ist ein neu entdecktes viertel im stadtbild von munroi. munroi ist eine utopische vermutung über eine riesige imaginäre stadt, die wirklichkeit wird. der gebürtige brasilianer wird von moderner architektur mit dem einfluss einer tropischen umgebung und einem somnambulistischen ansatz für die erkundung von informationen und bildung in einklang gebracht. nach seinem diplom absolvierte fink den mfa public art & new artistic strategies an der bauhaus-universität weimar und studierte an der universität ulster in belfast.

in der einzelausstellung "zeitlos, aber schnell" von robert genschorek werden fünf ausgewählte überlebensgroße schreine aus der serie "zeitlos, aber schnell" gezeigt. diese upcycling assemblagen imponieren mit überraschenden materialmixturen, sorgsam arrangierten details und überzeugen in ihrer erscheinung als reliquie. genschorek absolvierte nach seinem diplom in weimar den meisterschüler an der hfbk in dresden.

eine bar, ein umtrunk, eine sofortbildkamera. margarete kiss gibt ihre autorenschaft ab und lässt passant_innen dokumentieren. "micromo-mini-bar" von 2018 war ein temporärer, mobiler multi-ort. in der ausstellung # 001 werden 20 polaroids dieser aktion gezeigt. die immer wiederkehrende künstlerische strategie von kiss ist spontan auf vorgefundene urbane räume / unorte zu reagieren, zu intervenieren, um außeralltägliche situationen zu kreieren. sie werden umgedeutet und markiert. sie lebt und arbeitet in berlin.

in einer weiteren galerie des museum wird jana voigtmanns interaktive multidimensionale installation gezeigt. der betrachter steigt an einem artefaktischen boxring hinauf. dort ist er aufgefordert per knopfdruck zwei maschinen gegeneinder antreten zu lassen oder in kontakt zu treten. mit dieser arbeit "measurement of distance pt. ii" verweist voigtmann auf die metaphorische messbarkeit von inter-personalen distanzen. so bietet der fortschritt spielräume in artfizieller präsenz. aber was geschieht, wenn so die unmittelbar authentische gegenwärtigkeit verloren geht? voigtmann wirft fragen auf, ohne den besuchern antworten aufzuzwingen, sondern vielmehr auf die varianten heutiger kommunikationsprozesse zu zeigen, die den gästen den blick zu sich selbst zurück gewähren. zu blicken sei auf das eigene verhalten, auf die eigene abhängigkeit medialer kommunikationsformen und die damit verbundene möglichkeit zur grenzenlosen selbstentfaltung oder selbstvergessenheit.

(teilweiser auszug aus dem text von thomas sieghart linke)

 
 

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